Weltbürger-Parlament, Suchmaschinen, Basis-Demokratie

UN, INTERNETPARLAMENT, TERRORISMUS, WELTHANDEL, DIPLOMATIE, andere LÄNDER etc.

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Weltbürger-Parlament, Suchmaschinen, Basis-Demokratie

Beitragvon micha » Mi Okt 28, 2009 00:22:47:

Bezug: "Gedanken am 28/Oktober/2009" mit Links auf Schlüssel-Worten


Das Internet selbst ist bereits ein Bürger-Forum. Jeder kann zu Wort kommen, kann Bilder und Videos präsentieren, kann privat oder geschäftlich online gehen. Jeder kann sich abrufbar, aufrufbar machen. Seine Stimme oder seine Präsenz wird bei einem Aufruf irgendwo auf der Erde gefragt, geklickt, entweder aus Versehen oder bewusst, entweder zufällig oder aufgrund von Einträgen in Suchmaschinen.

Suchmaschinen können manipulieren, können Kunden oder potentielle Werbe-Kunden bevorzugen. Inzwischen gibt es aber sehr viele Suchmaschinen, die entweder andere Suchergebnisse einbinden oder spezielle Suchroutinen verwenden. Beispielsweise kommt bei 2Seek mit dem Suchwort michavr (= micha vRhein) keine einzige Bildangabe, kein Suchergebnis unter der Rubrik "Bilder". Klickt man bei 2Seek beim gleichen Suchwort auf die Rubrik "Web", dann kommen, kamen heute, 979 Suchergebnisse mit Links zu meinen Blogs und zu Themen in meiner Schreibwerkstatt. Die Zahl wird dadurch erreicht, weil 2Seek sich auf Bilder und Dokumente spezialisiert hat. Warum ist aber das Verhältnis so krass, Null Bilder gegenüber 979 Links zu meinem Internet-Instant-Kolumnen, so viele, obwohl ich erst kürzlich mit den Eintragungen bei Mister Wong begonnen habe, die vorherigen Jahre "unentdeckt" bleiben?

Der heutige Stand der Dinge ist immer noch unvollkommen. Suchmaschinen werden aber immer besser. Man kommt auf immer bessere Suchergebnisse zu Themen oder Personen. Im Fall 2Seek liegt das gute Ergebnis bei Dokumenten nach Such-Eingabe von "michavr" an den Tags, die ich für Mister Wong und zugleich damit auch für Twitter eingetragen habe. Die Tags wurden von mir jeweils aus der Kolumne heraus gefunden und manuell eingetragen. Darum sind es viele, weil meine Instant-Kolumnen auf Tages-Ereignisse und Nachrichten, auf nachhaltige Ereignisse oder aktuelle Themen bezogen sind, darum inhaltlich variieren. Selten wird etwas zweimal gesagt. Ich merke selbst, wenn ich mich wiederhole. Sprachliche Wiederholungen vermeide ich, die Beleuchtung eines Themas aus anderem Blickwinkel akzeptiere ich. Daher entstehen sehr viele unterschiedliche Tags, Namen, Begriffe, Bezeichnungen, Etikette etc, die alle bei Mister Wong aufgelistet sind und dort von Suchmaschinen abgefragt werden können. Die Tags führen dann zu den entsprechenden Links, zu den Kolumnen selbst und sind dort sogar markiert. Mister Wong ist das Zwischen-Glied, das Manipulationen verhindert und objektiv und vollständig listet, was ich geschrieben habe.

Erübrigt sich das Internet-Parlament nun? http://online-schreibtisch.blogspot.com ... rhein.html Weil Suchmaschinen Äußerungen von Bürgern zu Themen listen? Weil jeder zu Wort kommen kann? Weil Spezial-Themen gefunden werden können? Weil recht demokratisch, sozusagen Basis-demokratisch abgefragt werden kann? Weil alle Interessen berücksicht sind, und nicht nur diejenigen eines Internet-Parlamentes?

Mit Suchmaschinen befinden wir uns tatsächlich auf der Basis-Plattform. Dort die Stimmen, die Aussagen heraus zu filtern, die Qualität haben, ist schwierig. Suchmaschinen gehen nicht nach Qualität. Sie listen alles, was Tags hat. Sie decken das Sammelsurium an der Basis auf, weltweit und global.

Das Internet-Parlament setzt an der qualitativen Auslese an. Es könnte sich die Arbeit machen, bereits vorhandene Lösung-Modelle zu suchen. Gut, akzeptiert, aber wer soll auswählen, wer soll suchen? Eine solche Arbeit müsste bezahlt werden. Sie würde sich lohnen. Das Internet-Parlament hat aber bis jetzt noch kein Etat, hat keine Sponsoren.

Eine weitere Möglichkeit wäre, das Internet-Parlament zur Verfügung zu stellen, damit sich Experten gebündelt äußern können. Dann bekäme das Internet-Parlament ein qualitativ hochwertiges Image. Experten aber wollen bezahlt werden. Das kann kein Null-Etat.

Eine andere Möglichkeit wäre, dass micha vRhein, ich selbst nämlich, Kolumnen zu übergeordneten Themen ins Internet-Parlament hineinstelle. Die Schreibwerkstatt mit ihren vielen Foren und Themen würde auf die Ebene eines Internet-Parlamentes gehoben. Dann würden sich vielleicht andere Bürger mit Ambitionen melden, die mitmachen. Leider merke ich an der Schreibwerkstattaber schon, dass Mitmachen Ängste hervorruft. Leute chatten gern, bleiben gern unverbindlich. Die Arbeit in der Form von durchdachten Kolumnen ist nicht Jedermanns Sache. Beliebt sich allenfalls Meinung-Äußerungen, um sich in Szene zu setzen, aber um Himmels willen keine Arbeit. Dafür fehlt die Energie. Meinungen sind Ventile ohne Arbeit, Kolumnen sind Erzeugnisse aufgrund von Arbeit mit Energie-Verlust.

Das Projekt Internet-Parlament kann nur mit Sponsoren weiter kommen. Bis dahin, um Sponsoren zu interessieren, will ich versuchen, es wenigstens schmackhaft zu machen. Der gute Zweck, die Sinngebung, stehen außer Frage, weil die Basis-Erzeugnisse von so vielen Bürgern dieser Erde einer qualitativen Auslese bedürfen und weil ein Welt-Bürger-Parlament einen hohen Anspruch erfüllen könnte.
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